Drei Beträge und Honorable Mention Award bei der Mensch und Computer 2020

Vom 6. bis 9. September fand die Mensch und Computer 2020 statt. Das Interactive Media Lab Dresden (Professur für Multimedia-Technologie) war dabei mit drei Beiträgen vertreten.

Im Full-Paper Achiever or Explorer? Gamifying the Creation Process of Training Data for Machine Learning wird untersucht, ob und wie Gamification dazu eingesetzt werden kann, qualitativ hochwerte Trainingsdaten für das maschinelle Lernen zu erstellen. Die Veröffentlichung entstand aus der Masterarbeit von Sarah Alaghbari. Neben Sarah Alaghbari, Annett Mitschick und Raimund Dachselt waren auch noch Martin Voigt und Gregor Blichmann von der Firma AI4BD am Projekt beteiligt.

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Sechs Beiträge & Honorable Mention Award auf der ACM CHI 2020 Konferenz

Auf der diesjährigen ACM CHI Konferenz (ACM Conference on Human Factors in Computing Systems) werden wir sechs akzeptierte Beiträge präsentieren – zwei Full Paper (ein Honorable Mention Award), zwei Interactivities, ein Beitrag zur Student Game Competition und ein Workshop-Beitrag. Die ACM CHI ist die größte und wichtigste Konferenz im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion und findet vom 25. bis 30. April 2020 in Honolulu, Hawai’i, USA statt.

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Exzellenzcluster PoL – Neues Teilprojekt gestartet

Im März 2020 startete unser „Starting Grant Project“ im Rahmen des Exzellenzclusters Physics of Life (PoL) zur immersiven interaktiven Exploration biologischer Daten auf verschiedenen Skalen.

Ziel des Exzellenzclusters PoL ist die Entdeckung neuer Ansätze und Paradigmen zum Verständnis des Lebens und lebender biologischer Materie. Dabei sollen Einblicke in die „Gesetze der Physik“ ermöglicht werden, die der dynamischen raumzeitlichen Organisation des Lebens in Molekülen, Zellen und Geweben zugrunde liegen. Fundamentale Physik wird dazu genutzt, biologische Fragen zu verstehen und zu lösen. Zu diesem Zweck werden innovative experimentelle Ansätze, theoretische Vorhersagen und Computersimulationen zum Einsatz kommen.

Raimund Dachselt vertritt als einer der Projektleiter (Principal Investigators) den Forschungsbereich „Scientific Computing and Systems Microscopy“ (RA5) des Clusters. Am 1. März 2020 beginnt außerdem unsere erste Mitarbeiterin im Exzellenzcluster PoL. Wir heißen Eva Goebel herzlich als neue Doktorandin am Interactive Media Lab willkommen!

TimeBOMB gewinnt Preise bei der Visionale und dem mb21

Die Spielestation TimeBOMB, welche von den Studenten Severin Engert, Remke Albrecht, Felix Meyer und Constantin Amend im Rahmen eines Komplexpraktikums entwickelt wurde, hat den Hauptpreis bei der Visionale in Leipzig gewonnen. Darüber hinaus wurde sie auch beim Deutschen Multimediapreis mb21 mit einem Preis ausgezeichnet. Die Station ermöglicht es vier Spielenden den Klassiker Bomberman in vier unterschiedlichen Zeitepochen gegeneinander zu spielen und wurde ursprünglich als Exponat für das Jubiläum 50 Jahre Informatik in Dresden entwickelt. Außerdem war das Exponat Bestandteil der Ausstellung „Schöne neue Cyberwelt?“ in den Technischen Sammlungen Dresden. TimeBOMB konnte auch in diversen Medien für Aufmerksamkeit sorgen, so berichtete der Das Online-Magazin Tag24, der MDR, Oiger, sowie Dresdener Neuste Nachrichten über das Exponat. Sehenswert ist auch die Laudatio vom mb21.

ISS’19 in Daejeon, Südkorea

Vom 10. bis 13. November fand in Daejeon, Südkorea, die 2019 ACM International Conference on Interactive Surfaces and Spaces statt. Viele internationale Forschende präsentierten dort spannende Beiträge aus allen Bereichen der Mensch Computer Interaktion. Das Interactive Media Lab war mit dem Paper DesignAR: Immersive 3D-Modeling Combining Augmented Reality with Interactive Displays vertreten.
Wir sind sehr glücklich berichten zu können, dass die Autoren Patrick Reipschläger und Raimund Dachselt die Auszeichnung für die beste wissenschaftliche Publikation gewinnen konnte. Mehr Informationen sind auf der Projektseite von DesignAR zu finden.

IEEE VIS 2019 in Vancouver

Dieses Jahr fand die IEEE VIS Konferenz in Vancouver, Kanada statt. Vom 20. bis zum 25. Oktober wurden die neusten Entwicklungen im Forschungsbereich der Visualisierung von Forschern und Praktikern aus der ganzen Welt präsentiert und diskutiert. Auch dieses Jahr war das Interactive Media Lab dabei wieder vertreten. Tamara Flemisch, Ricardo Langner, Tom Horak und Wolfgang Büschel nahmen aus unserem Lab an der Konferenz teil. Während Tamara und Tom Student Volunteers auf der Konferenz waren, hielt Wolfgang am Mittwoch einen Vortrag zu unserem CG&A-Artikel Augmented Reality Graph Visualizations: Investigation of Visual Styles in 3D Node-Link Diagrams. Mehr Infos, das PDF zum Download sowie die Vortragsfolien sind auf der Projektseite zu finden. Außerdem waren Ulrik Günther und Aryaman Gupta vom CSBD/MPI-CBG mit dabei und präsentierten ein im Rahmen des Exzellenz-Clusters Physics of Life entstandenes Poster, sowie ein Short Paper.

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UIST 2019 in New Orleans

BodyHub, UIST 2019

Vom 20. bis zum 23. Oktober fand das 32st ACM Symposium on User Interface Software and Technology (kurz UIST 2019) im Herzen von New Orleans in dem French Quarter statt. Die Konferenz startet am Sonntag mit einem Doktorandenseminar und einem Begrüßungsempfang im Royal Sonesta Hotel auf der berühmten Bourbon Street. Die UIST Konferenz bringt Leute aus unterschiedlichsten Fachbereichen zusammen und vereint Interessen in den Bereichen der Graphical & Web User Interfaces, tangible & Ubiquitous Computing, Virtual & Augmented Reality, Multimedia, neuen Eingabe- & Ausgabegeräten, und computerunterstützte oder rechnergestützte Gruppenarbeit (CSCW).

Dieses Jahr hat Andreas Peetz und Konstantin Klamka ein rekonfigurierbares Wearable-Konzept, namens BodyHub, vorgestellt, welches seinem Nutzer erlaubt, Kleidungsstücke mit digitalen Funktionen für individuelle Aufgaben und Bedürfnisse zu erweitern. Hierzu wurden verschiedene modulare Ein- und Ausgabemodule und eine Smartphone Applikation entwickelt. Die Module können frei auf spezielle Steckplätze angeordnet werden, welche mittels 3D-Druck direkt auf die Kleidung gedruckt wurden. Die Steckplätze sind mit einer elektrischen Verbindung zu einem Mikrocontroller verbunden und ermöglichen so die Kommunikation zwischen allen Modulen und der Smartphone Applikation. Die individuelle physische als auch logische Konfiguration ermöglicht so dynamische Benutzungsschnittstellen, die eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungsfälle unterstützt. Weitere Informationen und Details finden sich im Poster Paper und auf der Projektseite.

Einige Eindrücke des wissenschaftlichen Teils als auch des nicht-wissenschaftlichen Rahmenprogramms finden Sie im Twitter-Feed der Konferenz @acmuist und auf flickr.

Ulrike Kister erhält Dr.-Walter-Seipp-Preis für ihre Dissertation

Ulrike Kister, ehemalige Mitarbeiterin und Doktorandin des Interactive Media Lab Dresden, erhielt am 11. Oktober 2019 den von Dr.-Walter-Seipp gestifteten Sonderpreis der TU Dresden und der Commerzbank-Stiftung für ihre ausgezeichnete Dissertation zum Thema Interactive Visualization Lenses.

Grafische Visualisierungen von Daten erlauben es, Zahlen begreifbar und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Sind diese sehr komplex, können sogenannte „magische Linsen“ dabei helfen, sie wie mit einer Lupe genauer zu betrachten oder bestimmte Aspekte hervorzuheben. In ihrer Arbeit entwickelte Ulrike Kister neuartige Formen dieser „magischen Linsen“, mit denen intuitive Mensch-Computer-Interaktionen möglich wird. Sowohl das Smartphone, das selbst als „magische Linse“ fungieren kann, als auch die großflächige Displaywand können diese Technologie anwenden. Wir gratulieren Ulrike ganz herzlich und voller Stolz zu dieser Auszeichnung! Eindrücke der Feierlichkeit finden sich in unserer Fotogalerie.

Die Commerzbank-Preise wurden im Festsaal nach einer Laudatio des Doktorvaters Prof. Dr.-Ing. Raimund Dachselt durch den Rektor der TU Dresden, Prof. Dr.-Ing. habil. DEng/Auckland Hans Müller-Steinhagen, und den Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Commerzbank AG, Burkhard von der Osten, vergeben. Ausgezeichnet wurden ebenfalls die Dissertationen von Dr. Sara Al-Nassir für ihre Arbeit im Bereich der Makrosoziologie und Dr. Martin Schwarze für seine Dissertation in der Optoelektronik.