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Das Graduiertenkolleg (GRK) beschäftigt sich mit der Gestaltung der Kooperation von Mensch und Maschine in cyber-physischen Produktionssystemen (CPPS). CPPS bestehen aus einer Kombination von vernetzten digitalen (cyber) und physischen Systemkomponenten. Ihre Architektur ermöglicht es, innerhalb kürzester Zeitspannen Systemänderungen vorzunehmen. Die daraus resultierende Flexibilität erfordert neue Formen der Mensch-Technik-Kooperation. Deshalb setzt das GRK den vorherrschenden technikzentrierten Ansätzen eine menschzentrierte Perspektive zur Gestaltung von CPPS entgegen.

Zentrales Anliegen ist es, Erkenntnisse zur förderlichen Gestaltung von CPPS im Hinblick auf die Kompetenz, die Gesundheit und das Vertrauen von Operateuren zu gewinnen. Drei thematische Cluster stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses: Adaptationsstrategien für wandelbare Systeme, die Entwicklung und Aufrechterhaltung von Kompetenzen sowie die Erfassung und Bewertung menschlicher Zustände. Zu diesen Themen wird ein Team von Ingenieuren, Psychologen, und Arbeitswissenschaftlern theoretische Konzepte kombinieren und adaptieren, die bisher nur innerhalb der Grenzen relativ unabhängiger Forschungstraditionen bearbeitet wurden. Das Team wird neue Methoden entwickeln und diese in prototypischen Systemen evaluieren, um eine empirische Basis für Design und Interventionen herzustellen. Die Forschungsarbeiten erfolgen in zwei Anwendungsdomänen, modularen Prozessanlagen und mobilen Agrarsystemen. Dadurch wird es möglich, die Erkenntnisse und Lösungsansätze auf bei breites Feld von CPPS-Domänen zu generalisieren.

Für weiter Informationen kann die Webseite des Graduiertenkollegs besucht werden.

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